Maria Lichtmess in der Votivkirche 2026
| (von links): Ordensreferent Dr. Franz Haringer, Sr. Veronika Popp OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB, Priorin Sr. Gabriele Kren OSB, P. Rudolf Ehrl SM. |
Ordenstag im Stift Lambach und in Stadl-Paura
Kennen Sie das „Marienkloster an der Traun“?, Wozu hat ein Kloster eine Theaterbühne oder haben sie schon einmal 1000 Jahre alte Fresken bestaunt?
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| Stift Lambach an der Traun (Österreich) |
Der Ordenstag der Arbeitsgemeinschaft der Orden in der Diözese Passau ging in diesem Jahr in das Stift Lambach und in die Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura. Bei einer Führung in dem Benediktinerstift konnte man Kunst- und Kulturschätze bewundern. Das Mittagsgebet wurde mit den Mönchen in der Klosterkirche gebetet, anschließend ging es in den Stiftskeller zum Mittagessen. Wer Lust hatte und gut zu Fuß war, ging anschließend den Weg an der Traun entlang zur Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura. In dieser Kirche feierten die Schwestern und Brüder einen Gottesdienst. Die Predigt teilten sich die Zelebranten Dr. Franz Haringer, P. Augustinus Weber und P. Rudolf Ehrl, indem sie die jeweiligen Altäre (Vater-Sohn-Hl. Geist) künstlerisch und geistlich auslegten. Ein wunderschöner gemeinsamer Ordensleute ging zu Ende mit viel Sonnenschein, gemeinsamen Gesprächen, schmackhaftem Mittagessen, Führungen und Gebeten.
Auf ein neues Jahr mit neuen Zielen!
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| Barocktheater |

Blick zur Dreifaltigkeitskirche über die Traun 
Kirche Stadl-Paura 
Gruppenfoto
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| Sommerrefektorium |
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| Bibliothek |
Tag des geweihten Lebens - Mariä Lichtmess
Die Ordensleute im Bistum Passau haben den Tag des geweihten Lebens begangen, der alljährlich am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, gefeiert wird.
Die Schwestern und Brüder aus den geistlichen Gemeinschaften trafen sich zu einer feierlichen Vesper in der Passauer Votivkirche. Sie wurde von Benediktinerinnen aus dem Kloster Neustift musikalisch begleitet, die auch die vatikanische Hymne zum Heiligen Jahr 2025 anstimmten.In seiner Predigt bezeichnete Ordensreferent Dr. Franz Haringer das Heilige Jahr als Innehalten im Lauf der Zeit. Gerade Ordensleute seien Experten in der Gestaltung der Zeit. Sie gliedern den Tag durch feste Gebetszeiten. Sie orientieren sich am Aufgang und Untergang der Sonne und gestalten so den Rhythmus der Woche und des Kirchenjahres. Inmitten der Umbrüche und Krisen unserer Zeit, so Haringer, sei es die Beständigkeit der Ordensleute, die vielen Menschen Halt und Orientierung gebe. Er dankte den Personen des geweihten Lebens dafür, dass sie so Pilger der Hoffnung und Menschen der Zukunft seien.
Ordensleute auf Schatzsuche
Studientag zu Thomas von Aquin
Thomas von Aquin, der große Theologe des Hochmittelalters aus dem Orden der Dominikaner, wurde vor 800 Jahren geboren, vor 750 Jahren verstarb er. P. Dr. Augustinus Weber führte in Leben und Werk des heiligen Thomas ein, der in Paris, Köln, Rom und Neapel wirkte. Er setzte sich mit der damals wieder entdeckten Philosophie des Aristoteles auseinander und übernahm manche ihrer Begriffe, um den christlichen Glauben für seine Zeit verständlich darzulegen. Am Ende seines Lebens aber verstummte der „Apostel der Wahrheit“, um sich ganz der Betrachtung zu widmen.
Ordensreferent Dr. Franz Haringer sprach über das Verhältnis von Glaube und Vernunft bei Thomas. Das menschliche Denken und das Wissen aus dem Glauben können sich im letzten nicht widersprechen. Wo sich die Vernunft vom Glauben stimulieren lässt, gelangt sie zu immer tieferen Einsichten und darf das Abenteuer des Denkens in Angriff nehmen.
Den geistlichen Abschluss des Tages bildete eine eucharistische Anbetung, die Thomas von Aquin als Dichter des Hymnus „Gottheit tief verborgen“ vorstellte. Sr. Gabriele Kren und Sr. Veronika Popp hatten eine Andacht zu den einzelnen Liedstrophen vorbereitet, die den heiligen Thomas auch als geistlichen Lehrer zeigte. Die Texte waren Auszüge aus einer Schrift von Raniero Cantalamessa OFMCap.
Sr. Gabriele Kren, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau (AGOP), zeigte sich erfreut über die Teilnahme von 35 Ordensleuten und wünschte viele theologische und geistliche Früchte dieses Studientags.
Fotos: Sr. Gabriele Kren
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| (P. Dr. Augustinus Weber OSB, Provinzoberin Sr. Marika Wippenbeck, Ordensreferent Dr. Franz Haringer)
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Von der Synagoge zur Mutter Gottes
Studienfahrt der Ordensleute im Bistum Passau nach Straubing und Bogenberg
Nach der Mittagspause am Straubinger Stadtplatz ging die Fahrt weiter auf den Bogenberg, den heiligen Berg Niederbayerns, zum Gnadenbild der schwangeren Muttergottes. Bei einer Marienandacht schlug Ordensreferent Dr. Franz Haringer den Bogen vom Erbe Israels zu Maria, der Tochter Zion in Person. Die junge Frau aus dem Bundesvolk nimmt das Wort Gottes in sich auf, so dass Gott Mensch werden kann und ein neues Kapitel seiner Geschichte mit den Menschen beginnt.
Zur Erinnerung an die Studienfahrt bekamen die Ordensleute kleine Tonkrüge geschenkt, die Sr. Magdalena aus Neustift gefertigt hatte und die mit einer alttestamentlichen Schriftstelle gefüllt waren. Sr. Gabriele Kren, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau, freute sich über die Teilnahme von über 40 Ordensleuten und den lehrreichen und die Gemeinschaft fördernden Tag.
Text und Fotos: Dr. Franz Haringer, Ordensreferent
Studientag der Ordensleute
Unter dem Thema "Spiritualität der Ostkirche" stand der jährliche Studientag der Ordensleute im Bistum Passau. In der Benediktinerabtei Niederaltaich referierte Pater Johannes Hauck über Grundzüge ostkirchlichen Denkens und Betens. Er gab einen Überblick über die verschiedenen Ritenfamilien innerhalb der katholischen Kirche und stellte heraus, dass die Kirchen des Ostens sich nach dem kommenden Christus der Endzeit ausstrecken. Sie beziehen den Kosmos und alle Sinne in ihr Beten ein. Das Herz der Kirche schlägt in der Eucharistie. Weniger rational als vielmehr meditativ erstreben die Gläubigen die Schönheit des neuen Lebens aus der Taufe und hoffen auf ihre Vergöttlichung. Die Ikonen und Hymnen bilden dabei ein Fenster in die Ewigkeit.
Im Anschluss führte Frater Benedikt durch die byzantinische Nikolaus-Kirche. Der abschließenden feierlichen Vesper mit dem Mönchschor stand Abt Marianus Bieber vor. Schwester Gabriele Kren, die 1. Vorsitzende der "Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau" (AGOP) und Ordensreferent Dr. Franz Haringer dankten den Mönchen von Niederaltaich für die Einblicke in die Frömmigkeit der Ostkirche. Gerade durch den Krieg in der Ukraine sei der christliche Osten neu in das Bewusstsein der Kirche getreten.
Tag der Ordensjubiläen im Dom
Der Tag der Ordensjubilare wurde am Freitag, 30.06.2023, im Rahmen der Maria-Hilf-Woche gefeiert. Hierzu lud Bischof Stefan Oster SDB die Gäste aus den Orden nach Passau ein, zum feierlichen Gottesdienst im Dom St. Stephan und zum gemeinsamen Mittagessen. Eingeladen waren die insgesamt 28 Jubilare dieses Jahres, darunter 10 Männer und 18 Frauen.
Teilnehmen im Dom konnten insgesamt 16 Jubilare sowie deren Obere und weitere Ordensleute. Bischof Stefan Oster, als Salesianer Don Boscos selber Ordensmann, freut sich jedes Jahr auf den Festtag der Ordensleute im Rahmen der Maria-Hilf-Woche. Die Zahlen der gefeierten Zugehörigkeit zu einem Orden sind durchaus erwähnenswert. Allein neun der Jubilare sind bereits seit 60 Jahren in einem Orden, elf seit 65 Jahren, drei seit 70 Jahren und eine Jubilarin ist sogar bereits seit 75 Jahren Ordensmitglied. Zwei Jubilare feierten 50 Jahre, einer 40 Jahre und eine Schwester 25 Jahre Ordensangehörigkeit. Dabei waren Ordensmitglieder der Maristen Fürstenzell, der Heilig Kreuz Schwestern Altötting/Büchlberg, der Deutschordensschwestern Passau, der Benediktinerinnen der Anbetung Neustift, der CJ Simbach, der CJ Passau Neue Rieser Straße und der Salvatorianerinnen Passau-Donauhof.

Sr.
Virginie Lentner CJ, 75 Professjahre mit Bischof
In seiner Predigt sprach der Bischof über Israel, qualitatives Wachsen in Zeiten von vielen Kirchenaustritten und von der Suche nach dem Antlitz Gottes. „Wir glauben, dass Gott, dessen Antlitz nicht einfach sichtbar ist, dass er sich ausdrückt in dem was er geschaffen hat. Das heißt, lernen wir die Welt und den anderen Menschen und das Leben der Kirche so verstehen, dass wir merken, da drin drückt sich Gott aus. Dann lässt er uns sein Antlitz erkennen. Wir sind alle Gottsucher und suchen immer aufs Neue das Antlitz des Herrn, in allem was uns begegnet.“
Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgten die Diözesanblechbläser unter der Leitung von Michael Beck. Außerdem musizierten: Domorganist Ludwig Ruckdeschel, Kantorin Sr. Gabriele Kren, die musikalische Leitung hatte Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger.
„Für die Ordensjubilarinnen und Ordensjubilare unseres Bistums, die dir seit 25, 40, 50, 60, 65, 70 oder 75 Jahren in ihren Brüdern und Schwestern dienen. Schenke ihnen deinen Segen und Heimat in dir.“ (Fürbitte am Tag der Ordensjubilare)
Nach dem Mittagessen im Haus St. Max am Domplatz waren die Jubilare noch zur Orgelandacht, zusammen mit Ordensreferent Dr. Franz Haringer und Domorganist Ludwig Ruckdeschel eingeladen.(Text und Bilder Bistums Homepage)
Vorstandswahl und Mitgliederversammlung
| v.l.n.r.: Ordensreferent Dr. Franz Haringer, Sr. M. Gabriele Kren OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB, P. Rudolf Ehrl SM, Sr. M. Veronika Popp OSB, H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB |
Für die Arbeitsgemeinschaft der Orden in der Diözese Passau, AGOP, fand am Freitag, 25. November 2022 die jährliche Mitgliederversammlung mit den turnusmäßigen Wahlen des Vorstands und der Kassenprüfer und -prüferinnen statt.
In den Vorstand wurden folgende Personen gewählt:
Sr. M. Gabriele Kren OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB und Sr. M. Veronika Popp OSB.
Als Kassenprüferinnen wurden per Handzeichen gewählt:
Sr. M. Chiara Hoheneder und Sr. M. Teresa Böcker OSB
Weitere Nachrichten folgen nach der konstituierenden Sitzung am 12. Dezember 2022.
Zu einem Tag der Begegnung trafen sich mehr als vierzig Ordensleute der Diözese Passau in Dommelstadl und Vornbach.
Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche Dommelstadl predigte Ordensreferent Dr. Franz Haringer über die Darstellung der Dreifaltigkeit am Hochaltar und dankte den Ordensleuten für ihr Leben nach den evangelischen Räten und für ihren Dienst an den Menschen.
Anschließend hielt Kirchenpfleger Dr. Heinrich Wimmer eine kenntnisreiche Führung durch das Gotteshaus, das auf den Passauer Kardinal Lamberg zurückgeht.
Beim gemeinsamen Mittagessen war die Freude groß, sich als Brüder und Schwestern im geweihten Leben persönlich zu begegnen.
Am Nachmittag besuchten die Ordensleute die Pfarrkirche Vornbach, die ehemalige Klosterkirche der traditionsreichen Benediktinerabtei. Dort vertieften P. Dr. Augustinus Weber OSB und Sr. Veronika Popp OSB vom Vorstand der "Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau (AGOP)" in einer Andacht das Thema Dreifaltigkeit und stellten dabei Gedanken von Gertrud der Großen und Ignatius von Loyola vor.
Sr. Gabriele Kren OSB, die Vorsitzende der AGOP, bereicherte den Tag durch ihr Orgelspiel und zog ein positives Fazit: "Der Ordenstag war eine gegenseitige Stärkung in unserer Berufung und ein wertvoller Austausch untereinander."
Text: Dr. Franz Haringer, Ordensreferent





































