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Maria Lichtmess in der Votivkirche 2026



Heute am Hochfest der Erscheinung des Herrn, besser bekannt als Mariä Lichtmess ist auch der Tag des geweihten Lebens. Aus diesem Anlass trafen sich Ordenschristen aus der Diözese Passau zu einer gemeinsamen feierlichen Vesper in der Votivkirche. Ordensreferent Dr. Franz Haringer ging in seiner Predigt auf den großen Ordensgründer Franz von Assisi und dessen Beispiel für ein Leben aus dem Evangelium ein. Im Anschluss daran gab es in den Räumen der Maristen noch Gelegenheit zum Austausch und gemütlichen Beisammensein.
(Text u. Bild: Sr. Magdalena Stöhr OSB, Neustift)




AGOP hat ihren Vorstand neu gewählt

(von links): Ordensreferent Dr. Franz Haringer, Sr. Veronika Popp OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB,
Priorin Sr. Gabriele Kren OSB, P. Rudolf Ehrl SM.


Dr. Augustinus Weber OSB aus Niederalteich ist der neue 1. Vorsitzende. Er löst nach sieben Jahren Priorin Sr. Gabriele Kren OSB aus Neustift ab, die nun die 2. Vorsitzende ist. Wiedergewählt wurde Sr. Veronika Popp OSB aus Tettenweis. Berufenes Mitglied und Schatzmeister ist weiterhin P. Rudolf Ehrl SM aus Passau. Bischof Stefan Oster, der auch an der Mitgliederversammlung der AGOP in Tettenweis teilgenommen hatte, bestätigte die Wahl und wünschte der Ordensvertretung, dass es ihr gelingen möge, die Personen des geweihten Lebens in der Diözese Passau in ihrer Berufung und Sendung zu stärken. Auch Ordensreferent Dr. Franz Haringer gratulierte dem neuen Vorstand der Ordensleute und freute sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Text: Dr. Franz Haringer, Foto: Tettenweis

Ordenstag im Stift Lambach und in Stadl-Paura

Kennen Sie das „Marienkloster an der Traun“?, Wozu hat ein Kloster eine Theaterbühne oder haben sie schon einmal 1000 Jahre alte Fresken bestaunt?

Stift Lambach an der Traun (Österreich)

Der Ordenstag der Arbeitsgemeinschaft der Orden in der Diözese Passau ging in diesem Jahr in das Stift Lambach und in die Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura. Bei einer Führung in dem Benediktinerstift konnte man Kunst- und Kulturschätze bewundern. Das Mittagsgebet wurde mit den Mönchen in der Klosterkirche gebetet, anschließend ging es in den Stiftskeller zum Mittagessen. Wer Lust hatte und gut zu Fuß war, ging anschließend den Weg an der Traun entlang zur Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura. In dieser Kirche feierten die Schwestern und Brüder einen Gottesdienst. Die Predigt teilten sich die Zelebranten Dr. Franz Haringer, P. Augustinus Weber und P. Rudolf Ehrl, indem sie die jeweiligen Altäre (Vater-Sohn-Hl. Geist) künstlerisch und geistlich auslegten. Ein wunderschöner gemeinsamer Ordensleute ging zu Ende mit viel Sonnenschein, gemeinsamen Gesprächen, schmackhaftem Mittagessen, Führungen und Gebeten.

Auf ein neues Jahr mit neuen Zielen!

Barocktheater


Blick zur Dreifaltigkeitskirche über die Traun
 
Kirche Stadl-Paura

Gruppenfoto


Inneres der Dreifaltigkeitskirche
Drei Zelebranten

Sommerrefektorium

Bibliothek


Tag des geweihten Lebens - Mariä Lichtmess

Die Ordensleute im Bistum Passau haben den Tag des geweihten Lebens begangen, der alljährlich am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, gefeiert wird.

Die Schwes­tern und Brü­der aus den geist­li­chen Gemein­schaf­ten tra­fen sich zu einer fei­er­li­chen Ves­per in der Pas­sau­er Votiv­kir­che. Sie wur­de von Bene­dik­ti­ne­rin­nen aus dem Klos­ter Neu­stift musi­ka­lisch beglei­tet, die auch die vati­ka­ni­sche Hym­ne zum Hei­li­gen Jahr 2025 anstimmten.
In sei­ner Pre­digt bezeich­ne­te Ordens­re­fe­rent Dr. Franz Harin­ger das Hei­li­ge Jahr als Inne­hal­ten im Lauf der Zeit. Gera­de Ordens­leu­te sei­en Exper­ten in der Gestal­tung der Zeit. Sie glie­dern den Tag durch fes­te Gebets­zei­ten. Sie ori­en­tie­ren sich am Auf­gang und Unter­gang der Son­ne und gestal­ten so den Rhyth­mus der Woche und des Kir­chen­jah­res. Inmit­ten der Umbrü­che und Kri­sen unse­rer Zeit, so Harin­ger, sei es die Bestän­dig­keit der Ordens­leu­te, die vie­len Men­schen Halt und Ori­en­tie­rung gebe. Er dank­te den Per­so­nen des geweih­ten Lebens dafür, dass sie so Pil­ger der Hoff­nung und Men­schen der Zukunft seien.

Im Anschluss traf man sich zu einer geschwis­ter­li­chen Begeg­nung in den Räu­men des Maristenklosters.

Text: Dr. Franz Haringer 









Ordensleute auf Schatzsuche

Studientag zu Thomas von Aquin

 Unter dem Motto „Auf Schatzsuche – Thomas von Aquin und seine theologische Weisheit“ trafen sich die Ordensleute der Diözese Passau zu ihrem jährlichen Studientag. Gastgeber war diesmal das Provinzhaus der Schwestern vom Heiligen Kreuz in Altötting.

Thomas von Aquin, der große Theologe des Hochmittelalters aus dem Orden der Dominikaner, wurde vor 800 Jahren geboren, vor 750 Jahren verstarb er. P. Dr. Augustinus Weber führte in Leben und Werk des heiligen Thomas ein, der in Paris, Köln, Rom und Neapel wirkte. Er setzte sich mit der damals wieder entdeckten Philosophie des Aristoteles auseinander und übernahm manche ihrer Begriffe, um den christlichen Glauben für seine Zeit verständlich darzulegen. Am Ende seines Lebens aber verstummte der „Apostel der Wahrheit“, um sich ganz der Betrachtung zu widmen.

Ordensreferent Dr. Franz Haringer sprach über das Verhältnis von Glaube und Vernunft bei Thomas. Das menschliche Denken und das Wissen aus dem Glauben können sich im letzten nicht widersprechen. Wo sich die Vernunft vom Glauben stimulieren lässt, gelangt sie zu immer tieferen Einsichten und darf das Abenteuer des Denkens in Angriff nehmen.

Den geistlichen Abschluss des Tages bildete eine eucharistische Anbetung, die Thomas von Aquin als Dichter des Hymnus „Gottheit tief verborgen“ vorstellte. Sr. Gabriele Kren und Sr. Veronika Popp hatten eine Andacht zu den einzelnen Liedstrophen vorbereitet, die den heiligen Thomas auch als geistlichen Lehrer zeigte. Die Texte waren Auszüge aus einer Schrift von Raniero Cantalamessa OFMCap.

Sr. Gabriele Kren, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau (AGOP), zeigte sich erfreut über die Teilnahme von 35 Ordensleuten und wünschte viele theologische und geistliche Früchte dieses Studientags.

 Text: Dr. Franz Haringer, Ordensreferent

Fotos: Sr. Gabriele Kren



(P. Dr. Augustinus Weber OSB,
Provinzoberin Sr. Marika Wippenbeck,
Ordensreferent Dr. Franz Haringer)












(Ordensreferent Dr. Franz Haringer)



Von der Synagoge zur Mutter Gottes

Studienfahrt der Ordensleute im Bistum Passau nach Straubing und Bogenberg

 Zu den jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens und zum ältesten Marienheiligtum Bayerns führte die Studienfahrt der Ordensleute im Bistum Passau. In Straubing führte die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Anna Zisler die Besucher durch die Synagoge und das Gemeindehaus. Sie öffnete den Schrein der Thora-Rollen, erläuterte die Kerzenleuchter und stellte das jüdische Gebetsleben und den Gottesdienst vor. Viel Verbindendes zwischen Judentum und Christentum wurde so deutlich. Anna Zisler, deren Vater den Holocaust überlebte, berichtete vom starken Anwachsen der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten, aber auch von neuen Bedrohungen und Gewalterfahrungen. Als Zeichen der Gastfreundschaft lud sie die Ordensleute zu Mazzenbrot und Kuchen ein und beantwortete viele Fragen zum jüdischen Leben.

Nach der Mittagspause am Straubinger Stadtplatz ging die Fahrt weiter auf den Bogenberg, den heiligen Berg Niederbayerns, zum Gnadenbild der schwangeren Muttergottes. Bei einer Marienandacht schlug Ordensreferent Dr. Franz Haringer den Bogen vom Erbe Israels zu Maria, der Tochter Zion in Person. Die junge Frau aus dem Bundesvolk nimmt das Wort Gottes in sich auf, so dass Gott Mensch werden kann und ein neues Kapitel seiner Geschichte mit den Menschen beginnt.

Zur Erinnerung an die Studienfahrt bekamen die Ordensleute kleine Tonkrüge geschenkt, die Sr. Magdalena aus Neustift gefertigt hatte und die mit einer alttestamentlichen Schriftstelle gefüllt waren. Sr. Gabriele Kren, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau, freute sich über die Teilnahme von über 40 Ordensleuten und den lehrreichen und die Gemeinschaft fördernden Tag.

Text und Fotos: Dr. Franz Haringer, Ordensreferent

 

Anna Zisler, Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Straubing,
führt durch die Synagoge

Gastfreundschaft bei Mazzenbrot und Kuchen


Gruppenfoto der Ordensleute in der Wallfahrtskirche Bogenberg

Weitere Eindrücke:





 

Studientag der Ordensleute


Unter dem Thema "Spiritualität der Ostkirche" stand der jährliche Studientag der Ordensleute im Bistum Passau. In der Benediktinerabtei Niederaltaich referierte Pater Johannes Hauck über Grundzüge ostkirchlichen Denkens und Betens. Er gab einen Überblick über die verschiedenen Ritenfamilien innerhalb der katholischen Kirche und stellte heraus, dass die Kirchen des Ostens sich nach dem kommenden Christus der Endzeit ausstrecken. Sie beziehen den Kosmos und alle Sinne in ihr Beten ein. Das Herz der Kirche schlägt in der Eucharistie. Weniger rational als vielmehr meditativ erstreben die Gläubigen die Schönheit des neuen Lebens aus der Taufe und hoffen auf ihre Vergöttlichung. Die Ikonen und Hymnen bilden dabei ein Fenster in die Ewigkeit.
Im Anschluss führte Frater Benedikt durch die byzantinische Nikolaus-Kirche. Der abschließenden feierlichen Vesper mit dem Mönchschor stand Abt Marianus Bieber vor. Schwester Gabriele Kren, die 1. Vorsitzende der "Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau" (AGOP) und Ordensreferent Dr. Franz Haringer dankten den Mönchen von Niederaltaich für die Einblicke in die Frömmigkeit der Ostkirche. Gerade durch den Krieg in der Ukraine sei der christliche Osten neu in das Bewusstsein der Kirche getreten.
(Text: Dr. Franz Haringer, Ordensreferent)






Tag der Ordensjubiläen im Dom

Der Tag der Ordensjubilare wurde am Freitag, 30.06.2023, im Rahmen der Maria-Hilf-Woche gefeiert. Hierzu lud Bischof Stefan Oster SDB die Gäste aus den Orden nach Passau ein, zum feierlichen Gottesdienst im Dom St. Stephan und zum gemeinsamen Mittagessen. Eingeladen waren die insgesamt 28 Jubilare dieses Jahres, darunter 10 Männer und 18 Frauen.

Teilnehmen im Dom konnten insgesamt 16 Jubilare sowie deren Obere und weitere Ordensleute. Bischof Stefan Oster, als Salesianer Don Boscos selber Ordensmann, freut sich jedes Jahr auf den Festtag der Ordensleute im Rahmen der Maria-Hilf-Woche. Die Zahlen der gefeierten Zugehörigkeit zu einem Orden sind durchaus erwähnenswert. Allein neun der Jubilare sind bereits seit 60 Jahren in einem Orden, elf seit 65 Jahren, drei seit 70 Jahren und eine Jubilarin ist sogar bereits seit 75 Jahren Ordensmitglied. Zwei Jubilare feierten 50 Jahre, einer 40 Jahre und eine Schwester 25 Jahre Ordensangehörigkeit. Dabei waren Ordensmitglieder der Maristen Fürstenzell, der Heilig Kreuz Schwestern Altötting/Büchlberg, der Deutschordensschwestern Passau, der Benediktinerinnen der Anbetung Neustift, der CJ Simbach, der CJ Passau Neue Rieser Straße und der Salvatorianerinnen Passau-Donauhof.

Sr. Virginie Lentner CJ, 75 Professjahre mit Bischof 

In seiner Predigt sprach der Bischof über Israel, qualitatives Wachsen in Zeiten von vielen Kirchenaustritten und von der Suche nach dem Antlitz Gottes. „Wir glauben, dass Gott, dessen Antlitz nicht einfach sichtbar ist, dass er sich ausdrückt in dem was er geschaffen hat. Das heißt, lernen wir die Welt und den anderen Menschen und das Leben der Kirche so verstehen, dass wir merken, da drin drückt sich Gott aus. Dann lässt er uns sein Antlitz erkennen. Wir sind alle Gottsucher und suchen immer aufs Neue das Antlitz des Herrn, in allem was uns begegnet.“

Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgten die Diözesanblechbläser unter der Leitung von Michael Beck. Außerdem musizierten: Domorganist Ludwig Ruckdeschel, Kantorin Sr. Gabriele Kren, die musikalische Leitung hatte Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger.

„Für die Ordensjubilarinnen und Ordensjubilare unseres Bistums, die dir seit 25, 40, 50, 60, 65, 70 oder 75 Jahren in ihren Brüdern und Schwestern dienen. Schenke ihnen deinen Segen und Heimat in dir.“ (Fürbitte am Tag der Ordensjubilare)

 Im Anschluss an den Gottesdienst überreichte Bischof Stefan ein kleines Geschenk an alle Jubilare, außerdem erhielten die Gäste als Erinnerung an die Jubiläumsfeier ein Gruppenbild.

Nach dem Mittagessen im Haus St. Max am Domplatz waren die Jubilare noch zur Orgelandacht, zusammen mit Ordensreferent Dr. Franz Haringer und Domorganist Ludwig Ruckdeschel eingeladen.(Text und Bilder Bistums Homepage)




Vorstandswahl und Mitgliederversammlung

v.l.n.r.: Ordensreferent Dr. Franz Haringer, Sr. M. Gabriele Kren OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB,
P. Rudolf Ehrl SM, Sr. M. Veronika Popp OSB, H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Für die Arbeitsgemeinschaft der Orden in der Diözese Passau, AGOP, fand am Freitag, 25. November 2022 die jährliche Mitgliederversammlung mit den turnusmäßigen Wahlen des Vorstands und der Kassenprüfer und -prüferinnen statt.

In den Vorstand wurden folgende Personen gewählt:

Sr. M. Gabriele Kren OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB und Sr. M. Veronika Popp OSB.

Als Kassenprüferinnen wurden per Handzeichen gewählt:

Sr. M. Chiara Hoheneder und Sr. M. Teresa Böcker OSB

Weitere Nachrichten folgen nach der konstituierenden Sitzung am 12. Dezember 2022.

Zu einem Tag der Begegnung trafen sich mehr als vierzig Ordensleute der Diözese Passau in Dommelstadl und Vornbach.

Beim Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che Dom­mel­stadl pre­dig­te Ordens­re­fe­rent Dr. Franz Harin­ger über die Dar­stel­lung der Drei­fal­tig­keit am Hoch­al­tar und dank­te den Ordens­leu­ten für ihr Leben nach den evan­ge­li­schen Räten und für ihren Dienst an den Menschen.

Anschlie­ßend hielt Kir­chen­pfle­ger Dr. Hein­rich Wim­mer eine kennt­nis­rei­che Füh­rung durch das Got­tes­haus, das auf den Pas­sau­er Kar­di­nal Lam­berg zurückgeht.

Beim gemein­sa­men Mit­tag­essen war die Freu­de groß, sich als Brü­der und Schwes­tern im geweih­ten Leben per­sön­lich zu begegnen.

Am Nach­mit­tag besuch­ten die Ordens­leu­te die Pfarr­kir­che Vorn­bach, die ehe­ma­li­ge Klos­ter­kir­che der tra­di­ti­ons­rei­chen Bene­dik­ti­ner­ab­tei. Dort ver­tief­ten P. Dr. Augus­ti­nus Weber OSB und Sr. Vero­ni­ka Popp OSB vom Vor­stand der "Arbeits­ge­mein­schaft der Orden im Bis­tum Pas­sau (AGOP)" in einer Andacht das The­ma Drei­fal­tig­keit und stell­ten dabei Gedan­ken von Ger­trud der Gro­ßen und Igna­ti­us von Loyo­la vor.

Sr. Gabrie­le Kren OSB, die Vor­sit­zen­de der AGOP, berei­cher­te den Tag durch ihr Orgel­spiel und zog ein posi­ti­ves Fazit: ​"Der Ordens­tag war eine gegen­sei­ti­ge Stär­kung in unse­rer Beru­fung und ein wert­vol­ler Aus­tausch untereinander."

Text: Dr. Franz Harin­ger, Ordensreferent