Ordenstag im Stift Lambach und in Stadl-Paura
Kennen Sie das „Marienkloster an der Traun“?, Wozu hat ein Kloster eine Theaterbühne oder haben sie schon einmal 1000 Jahre alte Fresken bestaunt?
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| Stift Lambach an der Traun (Österreich) |
Der Ordenstag der Arbeitsgemeinschaft der Orden in der Diözese Passau ging in diesem Jahr in das Stift Lambach und in die Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura. Bei einer Führung in dem Benediktinerstift konnte man Kunst- und Kulturschätze bewundern. Das Mittagsgebet wurde mit den Mönchen in der Klosterkirche gebetet, anschließend ging es in den Stiftskeller zum Mittagessen. Wer Lust hatte und gut zu Fuß war, ging anschließend den Weg an der Traun entlang zur Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura. In dieser Kirche feierten die Schwestern und Brüder einen Gottesdienst. Die Predigt teilten sich die Zelebranten Dr. Franz Haringer, P. Augustinus Weber und P. Rudolf Ehrl, indem sie die jeweiligen Altäre (Vater-Sohn-Hl. Geist) künstlerisch und geistlich auslegten. Ein wunderschöner gemeinsamer Ordensleute ging zu Ende mit viel Sonnenschein, gemeinsamen Gesprächen, schmackhaftem Mittagessen, Führungen und Gebeten.
Auf ein neues Jahr mit neuen Zielen!
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| Barocktheater |

Blick zur Dreifaltigkeitskirche über die Traun 
Kirche Stadl-Paura 
Gruppenfoto
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| Sommerrefektorium |
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| Bibliothek |
Tag des geweihten Lebens - Mariä Lichtmess
Die Ordensleute im Bistum Passau haben den Tag des geweihten Lebens begangen, der alljährlich am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, gefeiert wird.
Die Schwestern und Brüder aus den geistlichen Gemeinschaften trafen sich zu einer feierlichen Vesper in der Passauer Votivkirche. Sie wurde von Benediktinerinnen aus dem Kloster Neustift musikalisch begleitet, die auch die vatikanische Hymne zum Heiligen Jahr 2025 anstimmten.In seiner Predigt bezeichnete Ordensreferent Dr. Franz Haringer das Heilige Jahr als Innehalten im Lauf der Zeit. Gerade Ordensleute seien Experten in der Gestaltung der Zeit. Sie gliedern den Tag durch feste Gebetszeiten. Sie orientieren sich am Aufgang und Untergang der Sonne und gestalten so den Rhythmus der Woche und des Kirchenjahres. Inmitten der Umbrüche und Krisen unserer Zeit, so Haringer, sei es die Beständigkeit der Ordensleute, die vielen Menschen Halt und Orientierung gebe. Er dankte den Personen des geweihten Lebens dafür, dass sie so Pilger der Hoffnung und Menschen der Zukunft seien.
Ordensleute auf Schatzsuche
Studientag zu Thomas von Aquin
Thomas von Aquin, der große Theologe des Hochmittelalters aus dem Orden der Dominikaner, wurde vor 800 Jahren geboren, vor 750 Jahren verstarb er. P. Dr. Augustinus Weber führte in Leben und Werk des heiligen Thomas ein, der in Paris, Köln, Rom und Neapel wirkte. Er setzte sich mit der damals wieder entdeckten Philosophie des Aristoteles auseinander und übernahm manche ihrer Begriffe, um den christlichen Glauben für seine Zeit verständlich darzulegen. Am Ende seines Lebens aber verstummte der „Apostel der Wahrheit“, um sich ganz der Betrachtung zu widmen.
Ordensreferent Dr. Franz Haringer sprach über das Verhältnis von Glaube und Vernunft bei Thomas. Das menschliche Denken und das Wissen aus dem Glauben können sich im letzten nicht widersprechen. Wo sich die Vernunft vom Glauben stimulieren lässt, gelangt sie zu immer tieferen Einsichten und darf das Abenteuer des Denkens in Angriff nehmen.
Den geistlichen Abschluss des Tages bildete eine eucharistische Anbetung, die Thomas von Aquin als Dichter des Hymnus „Gottheit tief verborgen“ vorstellte. Sr. Gabriele Kren und Sr. Veronika Popp hatten eine Andacht zu den einzelnen Liedstrophen vorbereitet, die den heiligen Thomas auch als geistlichen Lehrer zeigte. Die Texte waren Auszüge aus einer Schrift von Raniero Cantalamessa OFMCap.
Sr. Gabriele Kren, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau (AGOP), zeigte sich erfreut über die Teilnahme von 35 Ordensleuten und wünschte viele theologische und geistliche Früchte dieses Studientags.
Fotos: Sr. Gabriele Kren
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| (P. Dr. Augustinus Weber OSB, Provinzoberin Sr. Marika Wippenbeck, Ordensreferent Dr. Franz Haringer)
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Von der Synagoge zur Mutter Gottes
Studienfahrt der Ordensleute im Bistum Passau nach Straubing und Bogenberg
Nach der Mittagspause am Straubinger Stadtplatz ging die Fahrt weiter auf den Bogenberg, den heiligen Berg Niederbayerns, zum Gnadenbild der schwangeren Muttergottes. Bei einer Marienandacht schlug Ordensreferent Dr. Franz Haringer den Bogen vom Erbe Israels zu Maria, der Tochter Zion in Person. Die junge Frau aus dem Bundesvolk nimmt das Wort Gottes in sich auf, so dass Gott Mensch werden kann und ein neues Kapitel seiner Geschichte mit den Menschen beginnt.
Zur Erinnerung an die Studienfahrt bekamen die Ordensleute kleine Tonkrüge geschenkt, die Sr. Magdalena aus Neustift gefertigt hatte und die mit einer alttestamentlichen Schriftstelle gefüllt waren. Sr. Gabriele Kren, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau, freute sich über die Teilnahme von über 40 Ordensleuten und den lehrreichen und die Gemeinschaft fördernden Tag.
Text und Fotos: Dr. Franz Haringer, Ordensreferent
























