Tag der Ordensjubiläen im Dom

Der Tag der Ordensjubilare wurde am Freitag, 30.06.2023, im Rahmen der Maria-Hilf-Woche gefeiert. Hierzu lud Bischof Stefan Oster SDB die Gäste aus den Orden nach Passau ein, zum feierlichen Gottesdienst im Dom St. Stephan und zum gemeinsamen Mittagessen. Eingeladen waren die insgesamt 28 Jubilare dieses Jahres, darunter 10 Männer und 18 Frauen.

Teilnehmen im Dom konnten insgesamt 16 Jubilare sowie deren Obere und weitere Ordensleute. Bischof Stefan Oster, als Salesianer Don Boscos selber Ordensmann, freut sich jedes Jahr auf den Festtag der Ordensleute im Rahmen der Maria-Hilf-Woche. Die Zahlen der gefeierten Zugehörigkeit zu einem Orden sind durchaus erwähnenswert. Allein neun der Jubilare sind bereits seit 60 Jahren in einem Orden, elf seit 65 Jahren, drei seit 70 Jahren und eine Jubilarin ist sogar bereits seit 75 Jahren Ordensmitglied. Zwei Jubilare feierten 50 Jahre, einer 40 Jahre und eine Schwester 25 Jahre Ordensangehörigkeit. Dabei waren Ordensmitglieder der Maristen Fürstenzell, der Heilig Kreuz Schwestern Altötting/Büchlberg, der Deutschordensschwestern Passau, der Benediktinerinnen der Anbetung Neustift, der CJ Simbach, der CJ Passau Neue Rieser Straße und der Salvatorianerinnen Passau-Donauhof.

Sr. Virginie Lentner CJ, 75 Professjahre mit Bischof 

In seiner Predigt sprach der Bischof über Israel, qualitatives Wachsen in Zeiten von vielen Kirchenaustritten und von der Suche nach dem Antlitz Gottes. „Wir glauben, dass Gott, dessen Antlitz nicht einfach sichtbar ist, dass er sich ausdrückt in dem was er geschaffen hat. Das heißt, lernen wir die Welt und den anderen Menschen und das Leben der Kirche so verstehen, dass wir merken, da drin drückt sich Gott aus. Dann lässt er uns sein Antlitz erkennen. Wir sind alle Gottsucher und suchen immer aufs Neue das Antlitz des Herrn, in allem was uns begegnet.“

Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgten die Diözesanblechbläser unter der Leitung von Michael Beck. Außerdem musizierten: Domorganist Ludwig Ruckdeschel, Kantorin Sr. Gabriele Kren, die musikalische Leitung hatte Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger.

„Für die Ordensjubilarinnen und Ordensjubilare unseres Bistums, die dir seit 25, 40, 50, 60, 65, 70 oder 75 Jahren in ihren Brüdern und Schwestern dienen. Schenke ihnen deinen Segen und Heimat in dir.“ (Fürbitte am Tag der Ordensjubilare)

 Im Anschluss an den Gottesdienst überreichte Bischof Stefan ein kleines Geschenk an alle Jubilare, außerdem erhielten die Gäste als Erinnerung an die Jubiläumsfeier ein Gruppenbild.

Nach dem Mittagessen im Haus St. Max am Domplatz waren die Jubilare noch zur Orgelandacht, zusammen mit Ordensreferent Dr. Franz Haringer und Domorganist Ludwig Ruckdeschel eingeladen.(Text und Bilder Bistums Homepage)




Vorstandswahl und Mitgliederversammlung

v.l.n.r.: Ordensreferent Dr. Franz Haringer, Sr. M. Gabriele Kren OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB,
P. Rudolf Ehrl SM, Sr. M. Veronika Popp OSB, H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Für die Arbeitsgemeinschaft der Orden in der Diözese Passau, AGOP, fand am Freitag, 25. November 2022 die jährliche Mitgliederversammlung mit den turnusmäßigen Wahlen des Vorstands und der Kassenprüfer und -prüferinnen statt.

In den Vorstand wurden folgende Personen gewählt:

Sr. M. Gabriele Kren OSB, P. Dr. Augustinus Weber OSB und Sr. M. Veronika Popp OSB.

Als Kassenprüferinnen wurden per Handzeichen gewählt:

Sr. M. Chiara Hoheneder und Sr. M. Teresa Böcker OSB

Weitere Nachrichten folgen nach der konstituierenden Sitzung am 12. Dezember 2022.

Zu einem Tag der Begegnung trafen sich mehr als vierzig Ordensleute der Diözese Passau in Dommelstadl und Vornbach.

Beim Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che Dom­mel­stadl pre­dig­te Ordens­re­fe­rent Dr. Franz Harin­ger über die Dar­stel­lung der Drei­fal­tig­keit am Hoch­al­tar und dank­te den Ordens­leu­ten für ihr Leben nach den evan­ge­li­schen Räten und für ihren Dienst an den Menschen.

Anschlie­ßend hielt Kir­chen­pfle­ger Dr. Hein­rich Wim­mer eine kennt­nis­rei­che Füh­rung durch das Got­tes­haus, das auf den Pas­sau­er Kar­di­nal Lam­berg zurückgeht.

Beim gemein­sa­men Mit­tag­essen war die Freu­de groß, sich als Brü­der und Schwes­tern im geweih­ten Leben per­sön­lich zu begegnen.

Am Nach­mit­tag besuch­ten die Ordens­leu­te die Pfarr­kir­che Vorn­bach, die ehe­ma­li­ge Klos­ter­kir­che der tra­di­ti­ons­rei­chen Bene­dik­ti­ner­ab­tei. Dort ver­tief­ten P. Dr. Augus­ti­nus Weber OSB und Sr. Vero­ni­ka Popp OSB vom Vor­stand der "Arbeits­ge­mein­schaft der Orden im Bis­tum Pas­sau (AGOP)" in einer Andacht das The­ma Drei­fal­tig­keit und stell­ten dabei Gedan­ken von Ger­trud der Gro­ßen und Igna­ti­us von Loyo­la vor.

Sr. Gabrie­le Kren OSB, die Vor­sit­zen­de der AGOP, berei­cher­te den Tag durch ihr Orgel­spiel und zog ein posi­ti­ves Fazit: ​"Der Ordens­tag war eine gegen­sei­ti­ge Stär­kung in unse­rer Beru­fung und ein wert­vol­ler Aus­tausch untereinander."

Text: Dr. Franz Harin­ger, Ordensreferent

 

 

Keine gemeinsame Feier am 02.02.2022

Auch in diesem Jahr findet keine gemeinsame Feier statt.

Dieser Tag soll uns erinnern, dass Maria und Josef ihren Erstgeborenen im Tempel Gott geweiht hatten. Dieser Tag lädt auch uns ein, uns immer wieder an unser JA zu Christus zu erinnern, dieses JA durch Gebet, Lesen der Heiligen Schrift und im Dienst an den Menschen zu erneuern.

Simeon segnete Maria, Josef und das Kind. Mit dem Geist Gottes erfüllt, können auch wir Segen für andere sein und immer mehr werden.

Deshalb bitten wir Gott, dass er uns erfülle und uns ermutige, Segen zu sein und Segen weiterzugeben.

Dies wünscht Ihnen der AGOP-Vorstand.

Eine Begegnung, die verändert


Ordensleute aus dem Bistum Passau
veranstalten Studientag zur eucharistischen Anbetung

Die Ordensleute aus dem Bistum haben ihren diesjährigen Studientag der eucharistischen Anbetung gewidmet. Die Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau (AGOP) lud dazu in die Benediktinerabtei Niederaltaich ein. Die Referentin, Sr. Dr. Anneliese Herzig aus Wien, sprach dabei über die Anbetung als „eine Begegnung, die verändert“.

Sie zeigte zuerst die geschichtliche Entwicklung der Verehrung der Eucharistie auf und gab dann Impulse, deren geistliche Dimension tiefer zu verstehen. Die eucharistische Anbetung entspringt demnach der Messfeier und will wieder zu ihr hinführen. Auch das Gebet des einzelnen ist dabei immer getragen vom Beten der ganzen Kirche. Die verwandelte Hostie, so die Referentin, lade dazu ein, sich der konzentrierten Gegenwart Christi auszusetzen. Aus diesem Beten mit allen Sinnen entstehe so eine Haltung der Dankbarkeit und Hingabe, die auch die Zerbrechlichkeit der Menschen und der Schöpfung in den Blick nehme. Wer sich von der Speise, die Christus selber ist, durchdringen lasse, könne auch seinerseits ein eucharistischer Mensch werden, von dem sich andere nähren können.

Der Studientag endete mit einer eucharistischen Anbetung in der Abteikirche. Die 1. Vorsitzende der AGOP, Sr. Gabriele Kren, dankte Sr. Anneliese für ihre dichten und persönlichen Ausführungen. Die Ordensleute freuten sich, nach längerer Pause wieder zu einem Studientag und zu persönlichen Begegnungen zusammenzutreffen.

Dr. Franz Haringer

Ordensreferent